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Symbolbild Endlager
Symbolbild Endlager Atommüll
Mittwoch, 28. Oktober 2026

Atommüllendlager: Weitere Gebiete im Landkreis für ungeeignet erklärt

Osnabrück. Die Bundesgesellschaft für Endlager (BGE) hat ihren neuesten Arbeitsstand zur >> Endlagersuche vorgestellt. Für den Landkreis Osnabrück steht fest, dass die Wahrscheinlichkeit, Standortregion für ein Atommüllendlager zu werden, kleiner geworden ist. Aus dem direkten Vergleich zwischen dem Arbeitsstand 2025 und 2026 (siehe Grafik) wird deutlich, dass viele im vergangenen Jahr noch nicht geprüfte Bereiche (grau) nun als ungeeignet oder gering geeignet eingestuft worden sind (Kategorie D orange und C gelb).

Grafik Endlager: Bundesgesellschaft für Endlager
In der Grafik sind die Bearbeitungsstände zur Identifikation geeigneter Standortregionen aus den Jahren 2025 und 2026 dargestellt.

Landrätin Anna Kebschull wertet diesen Schritt zu mehr Klarheit im Atommüll-Endlagersuchprozess positiv: „ Es ist ein gutes Zeichen, dass die Suche nach einem geeigneten Atommüllendlager rein wissenschaftlich durchgeführt wird, Zugleich freue ich mich darüber, dass große Bereiche des Landkreises Osnabrück keine potenzielle Standortregion sind.“ 

Trotzdem wird der Landkreis Osnabrück den Prozess aufmerksam weiterverfolgen, weil in einem Band zwischen Wittlage und der Samtgemeinde Fürstenau weiterhin ein Bereich dargestellt wird, der sich laut BGE noch in Bearbeitung befindet. 

In der Vergangenheit hatte der Landkreis Osnabrück zusammen mit der Stadt Osnabrück und gefördert durch das Land Niedersachsen über den aktuellen Stand informiert und sich bezüglich der weiteren Abläufe im Atommüllendlager-Suchprozess Fachkundig beraten lassen.

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