Ausstellung „steinweich“ der Künstlerin Sigrun Menzel im Museum im Kloster startet
Osnabrück. Im Blauen Salon des kreiseigenen Museums im Kloster in Bersenbrück ist jetzt die neue Ausstellung „steinweich“ der Künstlerin Sigrun Menzel zu sehen. Das „Subjekt“, wie es die Künstlerin selbst nennt, wird von ihr seit 2022 fortlaufend mit heißem Wachs bearbeitet und wächst von Jahr zu Jahr.
Der Stein hat sich mit Menzel zusammen entwickelt, und zwar von dem anfänglichen Motiv eines „herzerweichenden Steins“, über die Frage danach, ob Steine weinen können, auch mit Bezug zu sogenannten „Hungersteinen“, hin zum „Stein der Untröstlichkeit“, wie das Kunstsubjekt schließlich 2024 benannt wurde.
Mit dem „Stein der Untröstlichkeit“ bearbeitet die Künstlerin Themen der Trauer und des Trosts sowie die damit verbundene Spannung zwischen dem Wunsch danach, dass alles wieder gut wird, und der Erkenntnis, dass nichts wieder gut werden kann.
In diesem Sinne laden die Ausstellung und der Stein zum Anfassen, Berühren und Berührtwerden ein. Sigrun Menzel selbst ist an drei Sonntagen (1., 15. und 29. November) im Blauen Salon für Begegnung und Austausch vor Ort. Jeweils von 15 bis 17 Uhr sind Interessierte eingeladen, im Blauen Salon des Museums im Kloster mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen.
Die Sonderausstellung kann bis zum 3. Januar 2027 im Blauen Salon des Museums im Kloster zu den üblichen Öffnungszeiten besucht werden: donnerstags bis samstags von 14 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr. An jedem ersten Samstag im Monat ist der Eintritt frei.
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